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Kraft tanken…

Gut drei Monate vor der Sella Ronda und vier Monate vor dem Dolomitisuperbike läuft es Trainingsmässig ganz ordentlich. Noch fehlen die langen Radeinheiten dafür war ich of, ca 80 Stunden, zu Fuss und auf den Ski unterwegs. Aktuell verbringe ich zusätzlich viel Zeit mit Kraft und Beweglichkeits- Training. Krafttraining: Verbessern meiner Körperstabilität im Rumpf- und Rückenbereich. Ziel: Keine Rückenbeschwerden bei langen Marathons. Beweglichkeit: Vorbeugen, Agil bleiben um nicht hinzufallen wie ein nasser Sack. Vor allem bei den Schultern und Armen  gibt es Handlungsbedarf. Beim Skilanglaufen fällt auf, dass man als Lauf- Radsportler schlichtweg Null, Nix, Niente, Nada an „Dampf“ in den Armen und Schultern hat. Ist übrigens nicht nur mir aufgefallen, sondern auch MTB-Profis der Weltklasse, die bei Teilnahmen an LL- Volksläufen schon mal bis Platz 60 durchgereicht wurden ;-) Zudem macht vielseitig trainieren mehr Spass als das sture herunterkurbeln von km!

Laufen am 28.06.11 – 6 km 00:32 h.

Laufen am 28.06.11 – 6 km 00:32 h.… uff, diese Km ”fühlten” sich heute Morgen nicht besonders gut an… 10 Tage vor dem Dolomitisuperbike ist bis jetzt alles im grünen Bereich. Ausser dass ich müde bin, wenigstens weiss ich warum , fühle ich mich sehr gut. :-)

Noch 55 Tage…

Eine intensive Arbeitswoche geht zu Ende. Trainingsmässig konnte ich regelmässig laufen und auch einig Km absolvieren. In 55 Tagen geht es los im Südtirol. Für mich beginnt jetzt die intensivste Phase meiner Vorbereitungen. Ich werde in den kommenden Wochen viel und wieder hart trainieren um möglichst gut vorbereitet an den Start gehen zu können. Also gesund bleiben, trainieren und einigermassen vernünftig leben. Wie gesagt es geht ja nur noch 55 Tage.

Nur noch 100 Tage…

…bleiben mir für meine Vorbereitungen zum Dolomitisuperbike. Wenn ich den momentanen Trainingsrhytmus beibehalten kann, gesund und unverletzt bleibe, dann wird das eine tolle Sache. Ich freue mich schon jetzt auf diesen Event im Pustertal. Im Mai werde ich, sobald die Strecke schneefrei ist, ein paar Tage in Villabassa verbringen und die Strecke öfters abfahren. Besonders den Streckenteil rund um Sexten. Den habe ich (bis jetzt) definitiv nicht im Griff. In den letzten Tagen habe ich es mit Training und Ernährung etwas “schleifen” lassen. Ich war nach den letzten beiden Ausdauerwochen müde und zudem war mir wieder mal nach viel Pizza, Rotwein und Eis. Dafür  “mosert” jetzt die blöde Waage ;-) Am Wochenende bestreite ich einen Triathlon. Laufen -> biken -> und zum Schluss Skitourengehen bis 2’500m. Besonders aufs Skitoturengehen freue ich mich. Stand ich diesen Winter doch gerade zweimal auf den Tourenbrettern. Zum Glück geht es nur rauf. Am 11. April geht’s mit den Skis, sofern es das Wetter erlaubt, nochmals über die Alpen. Von Zermatt nach Breuil. Um es richtig hart zu machen habe ich mir heute einen absoluten Tourenprofi, in den TopTen der Weltrangliste, als Begleiter zugelegt. Dann dürfte meine Frühform definitiv weg sein ;-)

Kaum zu glauben…

Plätzwiese

Kaputt, aber oben...

 

Plätzwiese, Pragsertal

Plätzwiese Bergpreiswertung Dolomitisuperbike

 

…dass hier in 137 Tagen, nach 95 km, um den Bergpreis gekämpft wird. Plätzwiese  (Prato Piazza) ist der höchste Punkt des Dolomitisuperbike. An alle Puristen: Es ist mir egal wie doof rote Socken aussehen. Mir bringen sie Glück. Rennen, auch 2011, nur in diesen roten Socken!

Nur noch 200 Tage…

…sind es ab heute bis zu meinem ersten Saisonhöhepunkt dem Dolomitisuperbike. Bereits sind 2000 Meldungen für den härtesten MTB-Marathon der Dolomiten Online. Ich gebe zu irgendwie kribbelt es bereits ein wenig. Ich freue mich riesig auf die 110 km, die 3300 hm , die geniale Landschaft und das tolle Ambiente.  Ziel ist eine Rangierung (Kategorie) unter den Top 5.  Wenn es im Training weiterhin gut läuft und ich gesund bleibe, sollte das drin liegen. Am meisten “Angst” habe ich momentan vor irgendwelchen Erkältungen und viralen Infekten. Wen ich so sehe und höre wie rundherum gehustet und geschneutzt wird kann einem allerdings Angst und bange werden. Also fleissig Hände waschen, und sich soweit als möglich von, Klimaanlagen und grossen Menschenansammlungen fernhalten, richtig und gut essen, viel trinken, (trinke zur Zeit sogar FREIWILLIG Tee!!) und vor allem hoffen dass man verschont bleibt.

Achtung, fertig und aus…

Gestern stand ich also um 07:30 am Start des Dolomitisuperbike in Villabassa. Ausgeruht, frisch und voller Tatendrang. Der Start, mit über 30 Minuten Verspätung, der „Live-Helikopter“ hatte Verspätung, ging es mit dem üblichen Gerangel los. Ich erwischte eine ideale Gruppe und ab in die erste Steigung Richtung Plätzwiese. Meine Absicht war es, zuerst mal in dieser Gruppe, bestehend aus jüngeren Teilnehmern, über den ersten Berg kommen und dann mal schauen… Dank dem gleichmässigen und ruhigen Tempo gelang das bestens. Bei der Abfahrt von der Plätzwiese passierte es dann. Eine kleine Gruppe fuhr von hinten im Kamikaze-Stil auf unsere Gruppe auf, wir hatten diese drei kurz vor dem Bergpreis ein und überholt. Wer die Abfahrt von der Plätzwiese kennt, weiss wie schnell und heikel diese auf Grund der „steinigen“ Beschaffenheit ist. In einer der engen Kurve wollte einer unbedingt innen durch, brachte die beiden vor mir fahrenden Teilnehmer zu Fall, ich legte mich drauf und zwei weitere legten sich zu mir. Resultat: ein gebrochner Lenker, abgerissene Bremsschläuche, eine gebrochene Felge, drei mal platte Reifen, ein Schlüsselbeinbruch, diverse Schürfungen, eine schwere Hirnerschütterung und eben eine, meine, abgerissene Schaltung! Persönlich gab es bei mir nur ein aufgeschürfter Ellenbogen und diverse blaue Flecken. Die sich nach einem heftigen Wortgefecht anbahnende Prügelei zwischen betroffenen Italienern, Schweizern (ich) und den Verursachern aus Deutschland wurde von nachfolgenden Teilnehmern zum Glück unterbunden. Fazit: Fahrtechnik-Kurse in Deutschland müssten eigentlich boomen…

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