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Es ist einfach nur Winter!

Wenn ich diesen allgemeinen Hype über die Kälte und extremen Wetterbedingungen höre oder lese wundere ich mich schon.  Erstens ist es schlichtweg einfach Winter und da sind Temperaturen im zweistelligen Minusbereich durchaus normal. Extrem wird‘s  ab -20 aufwärts. Ärsche, sorry, werden sich gleich dutzendweise abgefroren, sich draussen zu bewegen wird zur Extrem- Erfahrung unter grösstem Risiko und enormen Quale. Obwohl beispielsweise jeder beim Einkaufen von Funktionsbekleidung grossen Wert darauf legt dass diese gerade für extreme Bedingungen geeignet ist. Resultat: Bekleidung Top Inhalt floppt. Besonders peinlich finde ich das Gejammer von (sogenannten) Sportlern. Diese doch sonst so harten unnachgiebigen, heroischen und harten Kerle  sehen sich kaum in der Lage diesen brutalen äusseren Bedingungen ein oder zwei Stunden Paroli zu bieten und bleiben zu Hause.  (Ich schreibe hier nicht von einem Dario Cologna der wegen den  extremen Temperaturen und Reisestrapazen nach Russland auf einen Wettkampf verzichtet, das finde ich das absolut in Ordnung, clever  und vernünftig!)  In wenigen Wochen geht es in die andere Richtung und es wird wieder über die zu warmen Temperaturen und den aussergewöhnlich milden sommerlichen Frühling, schwitze wie die Sau, gejammert, wetten. Beruhigend wir, ich nehme mich da nicht aus, haben keine wirklich grossen Sorgen oder?

Vielen Dank übrigens an alle Leute die draussen dem Winter trotzen, und dafür sorgen dass wir drinnen, angenehm beheizt, über den harten Winter jammern können!

Biken…

Das Wetter spielt nach wie vor etwas verrückt. Unterhalb 1000m Frühling und oberhalb Schnee bis zum abwinken. Im Wallis, Ulrichen Obergoms (Bild) liegt aktuell 2.50m Schnee im Dorf! Mein Wohnort präsentiert sich zurzeit, ausser an ein paar schattigen Stellen und natürlich das etwas höher gelegene und schattige Suldtal, völlig Schneefrei. Also Zeit fürs biken. Gestern war ich zum ersten Mal seit dem 03.12.2011 wieder auf dem Bike. Es war ernüchternd. Keine Form, kein Druck auf dem Pedal und vom runden Tritt wollen wir erst gar nicht sprechen. Das war ein Gestampfe und mehr oder weniger Murks ohne Ende. Trotzdem werde ich mein Programm mit viel Schneesport, Tourengehen, Schneeschuh- und langlaufen nicht verändern. Aber ich werde bestimmt bei passendem Wetter die eine oder andere “Schicht” auf zwei Rädern einschieben. Sei es nur um das Gefühl nicht ganz zu verlieren…

Es schneit…

Gerade fängt es wieder an zu schneien. Das Tief “Andrea” hatte uns die letzten Tage richtig im Griff. Sturm, Regen und Schnee, alles war dabei. Die einzigen Trainingseinheiten bestanden aus etwas Schneeschaufeln, Krafttraining, laufen und Dario Cologna die Daumen drücken. Alles in allem so etwas wie eine Pause. Alleweil besser als sich bei der Witterung eine Erkältung zu holen.Trotzdem freue ich mich auf sonnige und kalte Wintersporttage. Bei den Schneemengen in den Bergen dürfte es eine sehr lange Ski und Skitourensaison geben. Training, Erlebnisse und Genuss im Multipack mit inbegriffen.

Geht so…

Ich bin etwas aus dem Tritt geraten. Die letzten Tage waren hektisch und ein einziges hin und her. An regelmässiges Training war nicht zu denken. Ich musste froh sein wenn es jeweils noch zu einer kurzen Laufrunde reichte. Zu meiner Enttäuschung habe ich auch die Teilnahme am Zürcher Sylvesterlauf aus geschäftlichen Gründen kurzfristig canceln müssen. Kunden haben nun mal Priorität. Nicht dass ich dort mit einer „Bombenform“ angetreten wäre, nein es ist eher das verpasste Erlebnis was mich nervt. Momentan macht der Winter bei uns nicht so richtig Furore. Zwar hat es oberhalb 1’500m etwas Schnee aber die Pisten und Loipen in der näheren Umgebung sind noch alle geschlossen. Wenn das so weiter geht werde ich, nebst dem laufen, wieder aufs Bike und Rennrad sitzen und meine Grundlageneinheiten so, statt mit langlaufen, absolvieren. In den kommenden Tagen ist zwar Schnee bis in tiefe Lagen angesagt. Wobei die vorausgesagten Niederschlagsmengen von 20-30mm/Tag nicht viel Hoffnung machen. Mal sehen…

Umstellen…

…von trocken auf Regen und Schnee ist momentan angesagt. Ehrlicherweise muss ich zugeben dass es auch mir nicht leicht fällt. Ist immer so. Wenn der Schnee dann liegt, die Pisten gewalzt und die Loipen gezogen sind, geht’s sofort besser. Zwar sind sämtliche Skiausrüstungen, Alpin und Nordisch, noch beim Serviceteam von Grossen-Sport in Kandersteg, werden aber in den nächsten Tagen oder zu Beginn der kommenden Woche bestimmt abgeholt. Frisch geschliffen, gewachst und überholt. Am Material wird es bestimmt nicht liegen. Aktuell bereite ich mich für den kommenden Sonntag vor. Sylvesterlauf in Zürich. Ambitionen, ausser Geld zu sammeln, habe ich keine. Anschliessend folgt dann bis Mitte Januar eine intensive Trainingszeit mit möglichst viel Ausdauertraining. Wann immer möglich draussen in der freien Natur. Ketzerische Frage: jetzt wo die Witterung den „Rucksackbikern“ genügend Argumente liefert, den Rucksack mitzuschleppen, treffe  ich keine dieser Sorte Biker mehr an? Immer noch beim packen?  ;-) (Duck und weg).

Der Winter lässt auf sich warten…

Zuerst freuten sich alle, ich auch, über den genialen Herbst und den verlängerten Sommer. Dann kam der “Wechsel” zum üblichen “oben blau und unten grau” was viele verständlicherweise nicht mehr so toll fanden oder finden. Und jetzt beginnt wegen den ausbleibenden Niederschlägen dass grosse Zittern um die Wintersaison. Sportgeschäfte, prall gefüllt mit Material für jegliche Schneesportaktivitäten, Bergbahnen, Hotels und Restaurants, revidiert, renoviert, motiviert und herausgeputzt warten auf Gäste. Vor allem aber wartet die Natur auf Niederschläge. In den Nebelfreien Zonen ist es teilweise schon beängstigend trocken. Es ist eher unüblich dass man im November beim biken eine Staubfahne hinter sich herzieht. So geschehen gestern auf dem Weg zu den Simmenfällen an der Lenk (Simmental). Trainings auf der Loipe wären mir momentan zwar lieber aber biken bei Sonnenschein und blauem Himmel ist keine schlechte Alternative. Als “Gfrörli” friere ich mir so oder so den “den Hintern ab”. Aber lieber frieren als irgendwelche “Ergo-km” im Keller zu strampeln. Ich bewundere meinen Team-Kollegen Charly der dass aktuell aus Geschäftlichen Gründen, mangels Alternativen tun muss, und es auch regelmässig tut. Andere hocken selbst bei prächtigem Wetter und besten äusseren Bedingungen, ausser der Temperatur, im Keller oder der warmen Stube auf dem Ergo und fahren virtuell en den Stränden von San Diego entlang, oder versuchen Tour de France-Etappen zu simulieren. (Die Betonung liegt auf “versuchen”;), um dann im Frühjahr 2012 festzustellen dass sie etwa den gleichen konditionellen Stand wie im November 2011 haben. Viele werden sich, angesichts der anstehenden Festivitäten, sagen: na immerhin ;-)

MTB-Training am 09.10.11 – 41 km 02:13 h.

Radsport am 09.10.11 – 41 km 02:13 h. Marker ===== 1. 13:10:57; 0:05:58; 1,00 km 2…. zum ersten mal in langen Hosen und Thermojacke unterwegs. Der Winter hat sich schon mal kurz bis 1000m gezeigt. Trotzdem ein gutes Training als Vorbereitung für die Gurtenclassic bei Sonnenschein und wenig Wind. Der Winter kann noch etwas warten…

via Mein Sport: Radsport am 09.10.11 – 41 km 02:13 h..

Trailrunning am 08.10.11 – 8 km 00:54 h.

Laufen am 08.10.11 – 8 km 00:54 h. Abscheuliches Regen-Wetter und gelaufen wurde knapp unterhalb der Schneefallgrenze. Nicht so mein Ding. Nach 54 Minuten war Schluss für heute. Geht unter Ruhetag.

via Mein Sport: Laufen am 08.10.11 – 8 km 00:54 h..

Advent…

Vom Advent bekomme ich zur Zeit, ganz bewusst, sehr wenig mit. Ich mag diese Hetzerei und das Getue rund im die angeblich so Besinnliche Zeit schlichtweg nicht.  Also halte ich mich da, soweit als möglich, raus und nutze die Zeit für meine Arbeit, Familie und sportlichen Aktivitäten. Wobei diese Bereiche oft fliessend ineinander übergehen. Zudem ist es mir definitiv zu kalt und zu dunkel. Jetzt Mitte Dezember haben bereits seit drei Wochen Winterliche Verhältnisse was Temperatur und Untergrund (Schnee) angeht. Das kann dauern bis es Frühling wird… Einen Vorteil hat die Jahreszeit aber doch. Nein nicht die Süssigkeiten ;-) , (die auch), sondern die Abwechslung beim Sport. Ich liebe nach wie vor das Langlaufen auf unseren Loipen in der Umgebung, auch die ausgiebigen Schneeschuhtouren oder biken im Schnee. Dazu benutze ich am liebsten nur ein Hardtail (Scott Scale), ausgerüstet mit Spikes-Reifen (Nokian).  Macht echt Spass, zumindest solange die Füsse warm sind ;-)

Dies und das…

Der letzte Monat vom 2010 hat mit einem richtigen Wintereinbruch begonnen. Ich  habe im Trainingstagebuch bereits die ersten Langlauf und Schneeschuheinheiten eintragen können. Dazwischen war ich erneut viel unterwegs und genau soviel vor dem Bildschirm beim planen, schreiben und berechnen. Nichts spektakuläres, ganz normaler Alltag also. Wie es den Anschein macht werden auch die kommenden Wochen ganz ähnlich ausfallen. Selbstverständlich werde ich versuchen meine Trainingseinheiten konsequent durchzuziehen und wenn möglich nebst den geplanten Umfängen auch die Qualität trotz Winter und Frost einzuhalten. Im Januar 2011 werde ich, wie in diesem Jahr, für ein Woche im Raum Hamburg tätig sein. Je nach Winter werde ich bereits im Februar jeweils für ein paar Tage in den Süden fahren. Ich brauche einfach km als Basis für die über 100km des Dolomitisuperbike. Ich suche noch ein geeignetes Vorbereitungs-Rennen für Mai und Juni. Jemand eine Idee? In den vergangenen Tagen wurde ich auch immer mehr zum Berater und Ratgeber für Aufbau und Trainingsplanung von Kollegen. Mache ich gerne, aber scheinbar können nicht alle mit  meiner kritischen, und konsequenten Art umgehen ;-) Macht nichts, also mir zumindest.

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